baḥr bilā māʾ بحر بلا ماء - Meer ohne Wasser
Die Libysche Wüste ist eine gewaltige Ödnis. Sie erstreckt sich im Osten der Sahara beiderseits der Grenze zwischen Lybien und Ägypten. Im Sommer wirkt sie wie ein alles versengender Glutofen und im Winter können die Nächte klirrend kalt werden. Die Geographen sprechen von einer Extremwüste.
"Ich habe die Wüste immer geliebt. Man setzt sich auf eine Sanddüne. Man sieht nichts. Man hört nichts. Und währenddessen strahlt etwas in der Stille"
(Der kleine Prinz, Antoine de Saint Exupery)
Geröllwüsten, urzeitliche Mondlandschaften voller bizarr verformter Gesteine und Felsen, wechseln sich ab mit endlosenSandwüsten, in denen sich bis zu 100 Meter hohe Sanddünen auftürmen. Gelegentlich taucht eine "Fata Morgana"auf: Blaue Seen scheinen in der Ferne zu schimmern nähert man sich ihnen, lösen sie sich in Nichts auf. Jegliches Zeitgefühl geht verloren und der Reisende versinkt in der undendlichen Weite und Stille „Die Wüste ist ein Erfahrungsraum, in dem der individuelle Zeithorizont sich weitet: Das Sandmeer spült den Menschen für Momente an die Ufer einer Zeitlandschaft, in der er dem Grundsätzlichen des Menschseins begegnet." (aus Zenith 3/2003).
Ein spezielles Reiseziel ist die Oase Siwa
Zu unserem Reiseangebot Wüstentour