Ein Angebot des
Reisebüro
am Gasteig
München
Drucken | Home | Sitemap | Kontakt  | Impressum
 
Reiseangebote
Malreise Georgien
Sekem-Farm
Assuan-Luxor
Luxor
Kairo
Wüstentour
Oase Siwa
Nilkreuzfahrt
Nasserseekreuzfahrt
Rotes Meer
Familien - Reise
Malreise
Individualreisen

Team
Veranstalter
Unterkünfte
Führungen

Beschreibungen
Luxor
Assuan
Abu Simbel / Nassersee
Kairo
Nil
Wüste und Oasen
Rotes Meer
Malreisen

Tipps
Wissenswertes für die Reise
Ägypten mit Kindern
Presse
Unsere Partner


Die Wurzeln des nubischen Volkes reichen weit zurück. Bereits im 4. Jahrtsd. vor Christus entwickelten sich hier bedeutende nubische Kulturen. Das Gebiet  erstreckt sich zwischen dem 1. Nilkatarakt (Assuan) und dem 5. Nilkatarakt (Sudan). Der Name Nubien rührt vermutlich vom ägyptischen Wort für „Gold“ her, da Nubien eine Region mit reichen Gold- und Kupfervorkommen war. Durch Nubien führte die Haupthandelsstrasse zwischen dem äquatorialen Afrika und dem Mittelmeerraum. Im 7. und 8. Jh. v. Chr. regierten die "schwarzen Pharaonen" sogar ganz Ägypten. Anlässlich der Eröffnung des nubischen Museums in Assuan erkärt der Chef der ägyptischen Altertümer-Verwaltung, Gaballa Ali Gaballa:„Nubien war und ist die Tochter Ägyptens“ (Hamburger Abendblatt vom 29.12.97)

Das antike Assuan lag auf der Insel Elephantine, am Beginn des ersten Nilkatarakts, der für die Schifffahrt ein unüberwindliches Hindernis darstellte. Heute bietet sich die Insel für einen Ausflug an, bei dem man das Museum und ein nubisches Dorf besichtigen kann. Das heutige Assuan breitet sich am rechten Nilufer aus. Besonders charakteristisch für Assuan sind die Feluken und deshalb wird wohl kaum ein Besucher Assuan verlassen, ohne einen Felukenausflug unternommen zu haben. Dabei kommt man an der Kitchener Insel vorbei, einem botanischen Garten, benannt nach einem britischen General. Weiter führt die Fahrt mit dem Boot an den Felsgräbern vorbei.Hoch über dem Ufer erblickt man das Mausoleum  Aga Khans und erkennt in der Ferne das Simeonskloster.
Einige Kilometer außerhalb Assuans hinter der alten Staumauer gelangt man mit dem Motorboot zum Tempel Philae, der „Perle Ägyptens“.Dieser Tempel war wie viele andere  Monumente aus der Pharaonenzeit  durch den Bau des Assuanstaudammes vom Untergang bedroht. Durch die von der UNESCO ins Leben gerufene Nubienkampagne konnte der Tempel umgesiedelt und damit gerettet werden.  

Im nubischen Museum in Assuan, das im Dezember 1997 eröffnet wurde, bekommt man einen Überblick über die  Kultur des nubischen Volkes in der alten und neuen Zeit.



nubisches Haus


Philae


Mausoleum


nubisches Anwesen